Kinderchor singt “Lisztomania” von Phoenix

“Lisztomania” von Phoenix ist wirklich ein geniales Lied. Heute bin ich auf YouTube unterwegs gewesen und habe eine sehr coole interpretation des Liedes eines Kinderchors gefunden:

ProSieben und die abgesetzten Serien

Eigentlich bin ich für deutsches Fernsehen der falsche Ansprechpartner: Das einzige was ich ab und zu mal sehe sind Dokus auf N24 oder n-tv – aber das auch nur, wenn ich nichts anderes zu tun habe. Mit meinem digitalen Kabel-TV Receiver funktionieren alle anderen Sender – mit Ausnahme von ARD und ZDF – sowieso seit Jahren nicht richtig. Dennoch geht alles was momentan im Fernsehen passiert nicht komplett an mir vorbei. Was mir – und auch Michael – immer wieder auffällt ist, dass der deutsche Sender ProSieben ein Händchen dafür hat, US-Serien ins Programm aufzunehmen, die kurze Zeit später in den USA abgesetzt werden.

Hier mal einige Beispiele:

  • Lipstick Jungle
  • Eli Stone
  • Pushing Daisies
  • FlashForward

Das sind die Serien, die ProSieben allein im letzten und in diesem Jahr im Programm hatte. An den Serien ist eigentlich nichts besonders, allerdings ist es erstaunlich, dass ProSieben sich ausgerechnet immer die Serien ins Boot holt, die unmittelbar nachdem sie in Deutschland gestartet sind, in den USA eingestellt werden. Ich trauer zwar im Grunde nur FlashForward hinterher, weil diese Serie wirklich nicht schlecht war, aber dennoch muss ich jedes mal lachen wenn ich sehe wie ProSieben die nächste tote Serie ins Programm aufnimmt.

Mal davon abgesehen, funktionieren die meiste US-Serien im Fernsehen sowieso nicht. Vermutlich sind selbst die einfachsten US-Serien für das durchschnittliche deutsche Fernsehpublikum zu anspruchsvoll – aber das ist nur meine Meinung.

Google, StreetView und die Deutschen

Wer sich in Deutschland als Google-Fan outet, erntet eigentlich immer fragliche Blicke. Kaum jemand kann es verstehen, wie man ein Unternehmen befürworten kann, welches so Rücksichtslos mit unseren persönlichen Daten umgeht, unsere E-Mails scannt und und jetzt auch noch fotografiert.

Es fing schon damit an, dass Google auf GMail gespeicherte Daten automatisiert Scannt um damit Kontextabhängige Werbung zu generieren. Was war das für ein Aufschrei in diesem Land. Überall wurde das Ganze kritisiert und sollte am besten verboten werden. Manchmal frage ich mich, was für Leute das eigentlich sind, die sich über so etwas aufregen. Schonmal was von Spamfiltern gehört? Ein Spamfilter macht NICHTS andere als das, was Google mit den E-Mails macht. Der einzige Unterschied: Google nutzt die Keywords aus der Mail neben dem Spamfilter für die Werbung. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich sehe lieber Werbung die mich interessiert, als Werbung zur 100. Partnerbörse die mir den richten Partner aussuchen will.

Nun ja, GMail ist sowieso nicht mehr aktuell. Die Datenschützer scheinen sich wohl damit abgefunden zu haben. Jetzt gibt es den neuen Feind: StreetView! Was meiner Meinung nach eine der genialsten Erfindungen Googles ist, wird von den (deutschen) Datenschützern natürlich in der Luft zerrissen. Es ist natürlich ein Unding was Google hier macht: Fotos. Wie kann Google nur so dreist sein und Menschen, Häuser und Fahrzeuge fotografieren! Schließlich gibt es in Deutschland doch das allgemeine Fotografie-Verbot, oder? Richtig, gibt es eben nicht. Wir könnten ja mal die Bildzeitung fragen, ob sich der Fotograf, der gerade den im sterben liegenden Motorradfahrer auf der A2 fotografiert hat, auch versichert hat, dass er den Motorradfahrer fotografieren darf. Aber nein, das ist ja etwas ganz anderes – schließlich landet das Foto nicht bei Google, sondern auf der Titelseite Deutschlands größter Boulevardzeitung.

Jetzt hat Google den Vogel natürlich abgeschossen: Während die StreetView-Auto in Deutschland unterwegs waren, wurden auch noch WLAN-Daten gesammelt. Jetzt hört der Spaß aber langsam auf! SSID und MAC-Adresse reichen schließlich aus, um ein umfangreiches Persönlichkeitsprofil zu erstellen. Darf ich vorstellen, mein Name ist: “WLAN, 00:24:FE:02:61:EF”. Gut, Google hat einen Fehler gemacht: Das Unternehmen hat bei seinen Fahrten WLAN-Verkehr mitgeschnitten und gespeichert. Aber was macht Google, als das Ganze öffentlich wird? Richtig, eine Statement auf dem Google-Blog abgeben. Ob das Ganze jetzt wirklich ein Versehen war – ich weiß es nicht, es interessiert mich auch im Grunde gar nicht. Solange Google die Daten löscht, bin ich zufrieden. Aber allein die Tatsache, dass Google überhaupt WLAN-Daten sammelt ist für deutsche Datenschützer natürlich unfassbar. Dass aber das britische Unternehmen Skyhook Wireless bereits seit mehreren Jahren ausschließlich WLAN-Daten sammelt – und das komplett abseits der Öffentlichkeit – das stört hier natürlich niemanden. Die deutschen Datenschützer haben sicherlich so etwas wie die “Anti-Google-Task-Force” gegründet. Wenn es jemand anderes macht: Egal. Wenn es Google macht: Apokalypse!

Deutschland war immer das Land der Dichter und Denker. Die Denker haben das Land wohl irgendwann verlassen. Jetzt bleiben die Dichter. Aber gut, in einem Land, in dem die eigene Staatsverschuldung noch immer nicht ausreicht um die Regierung davon abzuhalten Milliarden in ein Land zu pumpen welches sich selbst zu Grunde gewirtschaftet hat, braucht man sich eigentlich auch über nichts mehr wundern.

WordPress für Suchmaschinen optimieren – Die besten Plugins

WordPress hat einen entscheidenden Vorteil den viele andere Content Management Systeme nicht haben: Die Masse von Plugins ist gigantisch. Es gibt nichts, was es nicht gibt – und manche Dinge auch gleich mehrfach. Da ich selbst mehrere erfolgreiche Blog-Projekte betreibe, dachte ich mir es ist eine gute Idee, die besten SEO-Plugins für WordPress vorzustellen – und zwar direkt aus der Praxis geholt. Ich fange mal an:

All-in One SEO Pack

Ohne All-in One SEO Pack geht nichts: Das Plugin kümmert sich um Meta-Daten wie Keywords, Beschreibung und co. Außerdem passt es die Seiten-Titel für Suchmaschinen an. Installiert man das Plugin, muss man nicht einmal irgendwelche Einstellungen vornehmen. Natürlich bietet es sich an die Einstellungen selbst vorzunehmen – grundsätzlich jedoch funktioniert das Plugin auch ohne gesonderte Einstellungen.

SEO Friendly Images

Dieses Plugin ist unglaublich. Es passt eure verwendeten Bilder automatisch für Suchmaschinen an. So werden z.B. die Bild-Namen und ALT-Tags angepasst. Dieses Plugin sorgt für einen enorm hohen zuwachs von Besuchern – gerade über die Google Bildersuche.

SEO Super Comments

SEO Super Comments ist einfach zu beschreiben: Es generiert für jeden Kommentar der auf eurer Seite geschrieben wurde eine eigenständige Seite. Warum ist das gut? Ganz einfach: je mehr Content auf eurer Seite vorhanden ist, desto mehr wird Google davon indexieren.

Google XML Sitemap

Dass man sich um die restlichen Suchmaschinen dieses Planeten nicht kümmern muss, habe ich bereits in einem extra Artikel gezeigt. Das Plugin Google XML Sitemap geneiert in regelmäßigen Abständen eine Sitemap im XML-Format. Diese kann dann über die Google Webmaster-Tools für Google zugänglich gemacht werden.

Yet Another Related Posts Plugin

YARPP zeigt unter jedem Artikel Links zu weiteren interessanten Artikeln an die zu dem entsprechenden Thema passen. Besonders sinnvoll ist das Plugin wenn es darum geht den PageRank zu vererben.

Bookmark Export

Ja, ich weiß – es ist Eigenwerbung. Aber es gibt bei der Suchmaschinenoptimierung keine leichtere Möglichkeit, Backlinks zu generieren als die Eintragung in Social-Bookmarking-Dienste. Bookmark Export bietet euch die Möglichkeit, eure Blog-Artikel und Seiten in ein Lesezeichen-Format zu exportieren, welches ihr dann in die Social-Bookmarking-Dienste importieren könnt. Dadurch gewinnt ihr auf Dauer nicht nur Backlinks, sondern auch Besucher.

Das wars?

Ja, das wars. Mehr Plugins sind für die grundsätzliche Suchmaschinenoptimierung nicht nötig. Die oben genannten Plugins kümmern sich um die kritischen Kriterien nach denen Suchmaschinen ihre Rankings vergeben. Natürlich gibt es viele andere Plugins, wie z.B. Plugins für Twitter und Facebook, allerdings steht dies nicht im direkten Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung.

Wie man jQuery und PHP kombiniert

Wer sich schonmal gefragt hat, wie man jQuery bzw. JavaScript mit PHP in Verbindung bringt, der bekommt hier die Antwort:

echo '<script type="text/javascript">';
  echo 'jQuery(function() {';
    echo 'jQuery("#date").datepicker({ dateFormat: "yy-mm-dd" });';
  echo '});';
echo '</script>';

Irgendwie gruselig..

Bookmark Export Plugin für WordPress

“Bookmark Export” ist ein Plugin, welches die Integration der eigenen Blog-Posts in die verschiedensten Social-Bookmarking-Dienste erleichtert. Das WordPress-Plugin bietet Optionen für den Export aller Artikel oder Seiten eines Blogs in einem beliebigen Format. Da unterschiedliche Dienste unterschiedliche Formate benötigen, kann je nach Bedarf die Datei generiert werden.

Wurde die Datei generiert so kann man diese über Import-Funktionen der Dienste importieren. Auf diese Weise bekommt man schnell und einfach wichtige Backlinks aus diesen Verzeichnissen. Für die Suchmaschinenoptimierung sind Einträge in Blog- und Bookmark-Verzeichnisse sehr sinnvoll.

Aktuelle Version: 2.4
Benötigt: WordPress 2.5
Getestet: WordPress 2.9.2

Download (Version 2.4)

Kontakt & Feedback: timo@t-muh.de

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Mein Wochenende: XML-RPC, cURL und ganz wenig PHP

Letztes Wochenende hatte ich wirklich keine Lust etwas spannendes zu tun. Ich hätte auf einen Geburtstag gehen können, jedoch hat mir dazu die Motivation gefehlt. Stattdessen habe ich den kompletten Samstag und halben Sonntag vor dem Rechner verbracht und eines der merkwürdigsten Projekte gestartet (und zueende gebracht), die ich jemals angefangen habe:

www.blogwolke.de

Blogwolke.de ist ein Blogverzeichnis. Nicht mehr, nicht weniger. Was bringt ein Blogverzeichnis? Richtig: Backlinks. Wer Backlinks für seine Seiten braucht, der ist mit Blogverzeichnissen gut bedient. Doch bevor ich hier erkläre was das ganze bringt, kommen wir lieber zu den spannenden Dingen: Der technische Hintergrund.

Die Ziele waren einfach: Der Benutzer soll mit minimalem Aufwand zum Erfolg kommen. Viele Blogverzeichnisse nutzen zum Tracking der Blogs sogenannte “Publicons”, die der Benutzer auf seinem Blog einbindet. Diese Idee wollte ich übernehmen – alles andere jedoch nicht.

Wie also minimiert man den Aufwand für den Nutzer? Es gibt zwei Regeln:

  • Es muss einfach sein
  • Es muss automatisch ablaufen

Umgesetzt habe ich das ganze nun über XML-RPC, cURL und ganz ganz wenig PHP-Code. Erstmal brauchte ich eine Grundlage. Wieso dazu nicht einfach ein bestehendes, sehr gutes Blog-System nutzen. Gesagt getan und WordPress aufgesetzt. Warum WordPress? Ganz klar: Haufenweise Plugins, gute SEO Optimierung und massig Erfahrung meinerseits.

Der Ist-Zustand ist also: Die Blogs eines Benutzers werden als Post in meine eigene WordPress-Instanz “gepostet”. Wie funktioniert das? Total simpel: Der Benutzer generiert auf der Startseite einen Codeblock. Dieser Codeblock sieht nach “außen” hin aus, wie ein stink normales Bild mit einem Link. Im Hintergrund jedoch passiert die Magie. Natürlich binde ich keine Datei namens “publicon.png” ein, sondern eine Datei namens “publicon.php”. Diese PHP-Datei tut erst einmal einige spannende Dinge, bevor sie sich als PNG-Datei outet. Somit passiert also folgendes: Sobald ein Benutzer den Code auf seiner Seite einrichtet, wird per XML-RPC ein neuer Eintrag auf meinem Blog angelegt. Dieser Eintrag (oder Blog-Post) beinhaltet folgendes:

  • die URL der Seite
  • die Meta-Description der Seite
  • die Meta-Keywords der Seite

Die URL der Seite stellt den Post-Namen auf meinem Blog dar. Die Meta-Description wird abgerufen und in den Inhalt gepostet. Die Meta-Keywords bilden auf meiner WordPress-Instanz die Tags (oder Schlagwörter). Mit dieser Kombination, und eingigen WordPress-Plugins ist es nun möglich, eine vollkommen automatisierte Tag-Cloud, eine Top-10-Liste oder ähnliches generieren zu lassen.

Und was passiert nun, wenn der Blog bereits in meinem Verzeichnis vorhanden ist? Hier kommt cURL ins Spiel. cURL “simuliert” einen Aufruf des Eintrages zum entsprechenden Blog auf dem das Publicone ingebunden wurde. Wozu? Wie sonst sollte ich die Top-Liste generieren lassen?

Das sind sie nun, die Grundfunktionen. Hier und da gibt es noch kleinere Gimmicks. So wird dank der Thumbalizr-API ein Screenshot des eingetragenen Blogs. Außerdem  erscheint das Publicon z.B. ausgegraut (statt blau), wenn ein Fehler bei der XML-RPC-Übertragung aufgetreten ist. Dazu der Code-Generator, der vollkommen “Idiot-Proof “ist und fertig ist das vollautomatische Blog-Verzeichnis.

Zum Abschluss also die Fakten zusammengefasst:

  • das Gesamte Blog-Verzeichnis besteht aus einer WordPress-Instalation
  • ein Eintrag im Blog-Verzeichnis ist nichts anderes als ein WordPress-Post
  • ich benötigte für das gesamte Projekt ca. 2 Tage Arbeit
  • ich benötigte insgesamt 60 Zeilen Quellcode

Was lernen wir daraus? Manchmal muss man nur kreativ sein um mit wenig Aufwand ein schönes kleines Projekt zu starten.

Ob die Seite erfolg hat, weiß ich natürlich nicht. Aber eins weiß ich schon jetzt: Ich habe wieder etwas gelernt :)

Ein App Store für den Mac …und warum es jeder mitmachen würde

Gestern habe ich diesen Artikel von 9to5mac gelesen. Die kurze Zusammenfassung lautet in etwa, dass Apple angeblich für MacOS X 10.7 einen App Store plant, wie man ihn bereits auf dem iPad, iPhone und iPod Touch kennt. Das würde also bedeuten, dass Apple nur noch Programme zulassen würde, die von Apple selbst zertifiziert sind (siehe iPhone). Das wäre dann vermutlich auch das Aus für Bittorrent-Clients und co., da das laut Apple sicherlich keine angemessenen Software ist.

In den Kommentaren auf 9to5mac liest man natürlich ausschließlich, dass alle Mac-Nutzer SOFORT wieder zu Windows wechseln würden, wenn solch ein Fall eintritt. Jetzt lasst uns doch mal schauen, wie sich der Otto-Normal-Verbraucher in solchen Situationen verhält.

Als Facebook die Datenschutzrichtlinien um einige noch offenere, noch “Anti-Privatsphäre”-Paragraphen erweitert hat, haben alle gesagt, dass sie das Netzwerk verlassen – das ist natürlich passiert, richtig?

Als Google erklärt hat, dass der Inhalt von E-Mails automatisiert gescannt wird um Personenbezogene Werbung zu generieren haben natürlich alle Leute ihr GMail-Konto gelöscht, stimmt’s?

Als Apple die Entwicklerrichtlinien für Xcode überarbeitet hat, und niemand mehr 3rd-Party-IDEs verwenden durften, sind die Neueinstellungen im App Store schlagartig zurückgegangen, oder?

Die Einführung eines App Stores für den Mac hätte schlicht keine Auswirkungen. Die Leute würden MacOS genau so weiter nutzen wie bisher und sich über evtl. schnellere Apps, weniger Abstürze und einheitliches App-Design freuen – genau wie sie es auch beim iPhone tun. Der Aufschrei der bei solch einer Ankündigung kurz erscheint, ist schneller wieder im Sand verlaufen als er erschienen ist. Und ich meine, Leute die ein komplett offenes Betriebssystem ohne restriktionen haben möchten, die sollten schon jetzt alles andere nutzen, aber kein MacOS.

Was ich dazu sage? Ich nutze auf meinem Macbook Photoshop, Instant Messaging, Twitter, einen Webbrowser und “Coda” zur Webentwicklung – was stört mich also die Frage nach irgendwelchen Restriktionen? Wir werden schon sehen wie es sich entwickelt. Ich bin jedenfalls froh, dass ich von heute auf morgen auf die Plattform meiner Wahl wechseln kann – aber wer kann das eigentlich nicht?

Bye bye, MobileMe

Heute ist es soweit. Meine MobileMe Mitgliedschaft endet. Warum ich nicht verlängere? Hier ein paar Gründe:

  • die IMAP-Anbindung für User aus Deutschland ist zu langsam
  • es hat ein grotten-schlechtes Webinterface
  • die Filterregeln sind nicht flexibel genug
  • es funktioniert nur mit Apple-Produkten wirklich gut
  • die iDisk ist viel zu langsam
  • es kostet 79€ im Jahr

Wie sich eingefleischte Leser denken können, habe ich meine Mail-Aktivitäten komplett zu Google verlegt.

Wie wichtig ist SEO?

Jeder angehende Webmaster und/oder Blogger fragt sich irgendwann, wie wichtig die Suchmaschinenoptimierung ist. Viele Anfänger sorgen sich erst einmal um das Layout der Startseite und legen Ihren Fokus auf die wiederkehrenden Besucher.

Da ich in letzter Zeit einigen leuten geholfen habe, selbst Blogs im Netz zu etablieren, möchte ich kurz folgende Theorie darstellen: Startseiten sind irrelevant.

Wie komme ich auf diese Aussage? Dank Google Analytics kann ich euch die Statistiken zu den Zugriffsquellen auf geeks2null.de zeigen. Die Seite ist ziemlich Konstant was die Zugriffe angeht. Schaut man sich also folgenden Screenshot an, wird schnell klar was ich meine:

search engine stats 2 Wie wichtig ist SEO?

Wie man sieht kommen mehr als 50% der Leser über Suchmaschinen. Was bedeutet das? Nunja, sogut wie alle Leser sehen die Startseite des Blogs nicht. Die Leser, die über eine Suchmaschine kommen, springen direkt in den entsprechenden Artikel. Es ist also nicht nötig, eine schöne, aufgeräumte Startseite zu haben. Da viele User schnell an Informationen kommen möchten, nutzen sie ohnehin eine Suchmaschine anstatt sich zu sagen: “Ich kenne doch da diesen Tech-Blog, mal schauen ob die etwas über Produkt XY geschrieben haben.”

Was die Statistik auch aussagt ist: Der Domain-Name spielt für die Besucher keine Rolle. Früher galt die Philosophie: “Die Domain muss einprägsam sein”. Das gilt heute, meiner Meinung nach, ebenfalls nicht mehr. Google und die anderen Suchmaschinen sorgen anhand von Tags, Sitemaps und co. dafür, dass die Nutzer auch so auf die Artikel des Blogs stoßen. “geeks2null.de” wird sich sicherlich niemand merken können – trotzdem haben wir konstante Besucherzahlen – und mit ein wenig Arbeit können wir diese auch steigern.

Eine weitere meiner Theorien lautet: Google zählt, sonst nichts.

Wie komme ich darauf? Nun, die Statisik belegt es – und zwar eindeutig:

search engine stats Wie wichtig ist SEO?

Es kommen 97,90% aller Besucher über Google auf den Blog. Viele Worte muss ich darüber nicht mehr verlieren. Optimiert eure Seiten für Google – denn alles andere ist irrelevant.

Wie wichtig ist SEO als? Suchmaschinenoptimierung entscheidet über den Erfolg eurer Seite. Optimiert ihr die Seite nicht für Suchmaschinen bzw. speziell für Google, so geht eure Website im Netz unter.

iPhone OS 4 – danke Apple!

Apple hat gestern iPhone OS 4.0 vorgestellt. Ich habe mich eigentlich wirklich auf  das neue Multitasking-Feature gefreut. Multitasking ist eines der wenigen Features, um die ich Android-Nutzer wirklich beneide.
Als Steve Jobs jedoch dann klar gemacht hat, dass mein iPhone 3G aufgrund der “mangelnden CPU-Leistung” kein Multitasking bekommen wird, war ich nicht wirklich begeistert. Die weiteren Neuigkeiten in iPhone OS 4 bringen mir absolut nichts. Das neue Game Center ist etwas für Kinder. Ich spiele genau ein einziges Spiel auf dem iPhone: Doodle Jump. Und das auch nur, wenn ich z.B. im Auto sitze und auf jemanden warte.

Wenn ich also iPhone OS 4 nutzen möchte, muss ich mir ein neues iPhone kaufen, richtig? Richtig!

Wenn ich also Multitasking auf meinem Smartphone haben möchte, muss ich mir ein neues iPhone kaufen, richtig? Falsch!

Da Apple mich nun dazu zwingt, mir neue Hardware zu kaufen, kann ich mir auch gleich das Ufer wechseln und mir  ein HTC Desire oder ein Google Nexus One kaufen. Dort hab ich Multitasking und einen offenen Marktplatz. Da ich momentan ohnehin auf der Suche nach einem neuen Smartphone bin, werde ich wohl diesen Weg gehen. Multitasking hätte mich sicherlich davon abgehalten.

Danke Steve, du hast mir einen Grund gegeben, zu Google und Android zu wechseln.

Timo vs. Chatroulette

Heute morgen saß ich, leicht übermüded, bei meinen Eltern im Wohnzimmer und habe mir gedacht: “Mensch, da gibt es doch dieses neue Web-Phänomen. Wie hieß es noch gleich? Ach ja! Chatroulette!”. Ich versichere euch, dass ich Chatroulette vorher noch NIE gespielt habe! Behaltet das bitte im Hinterkopf ;)

Firefox geöffnet, chatroulette.com eingegeben – Enter.


Welcome to the world of Chatroulette!

Click “New game” to start the game.

Alles klar. Los gehts!

Das ist es, was ich sah:

screenshot Timo vs. Chatroulette

Ich bin raus.


“Lass uns mal ‘nen Blog machen”

Hätte ich vor einem Jahr jemandem gesagt, dass ich einen Presseausweis für die Cebit in Hannover bekomme, wäre ich vermutlich ausgelacht worden. Meine Twitter-follower wissen aber bereits, dass ich dieses Jahr einen Presseausweis bekommen habe.

geeks2null.de – das erste meiner Projekte welches nicht nach einer kurzen Zeit voller Enthusiasmus sofort wieder in der Versenkung verschwunden ist (siehe meine WordPress-Plugins). Zusammen mit Michael habe ich am 10. März 2009 aus einer Laune heraus den Blog gestartet. Seit diesem Tag geht es, im Großen und Ganzen, eigentlich nur Berg auf. Viele unserer Artikel, die wir einfach als eine Art “Anleitung für uns selbst” Online stellen, werden mitlerweile in Foren und Blogs verlinkt und zu Hilfe genommen.

Die Besucherzahlen des Blogs steigen gerade momentan wieder stark an. Und das, obwohl keiner von uns aktuell Zeit hat etwas zu schreiben.

Erstaunlich, dass meistens die Projekte Erfolg haben, die man startet, ohne vorher viel Zeit in die Planung investiert zu haben.

Flugroute eines RC-Flugzeugs mit dem iPhone aufzeichnen

Modellbauer aufgepasst. Wer die Flugroute seines RC-Flugzeugs gerne per GPS als GPX-/KMZ-File aufzeichnen möchte, und dazu noch ein iPhone besitzt, für den habe ich hier einen kleinen Tipp: MotionX GPS.

MotionX GPS habe ich bereits auf geeks2null.de vorgestellt. Hat man das Programm gestartet, braucht man es nur noch am RC-Flugzeug befestigen. In meinem Parkzone Radian habe ich das iPhone einfach unter die Akku-Abdeckung gelegt und die Abdeckung mit Tape befestigt.

Dass das iPhone hinüber ist, wenn die Befestigung nicht hält, dafür brauche ich nicht sprechen. Risikofreudige RC-Piloten die daran interesse haben, sollten es unbedingt mal ausprobieren.

Hier mal eine Beispiel-Flugroute meines Radian (übrigens eine ganz klare Kaufempfehlung von mir):

Elevation Profile
Flugroute Parkzone Radian

10 Dinge, die ich innerhalb der nächsten 8 Jahre machen sollte

  1. ein Foto von mir am 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View
  2. ein Foto von mir am 1 Infinite Loop, Cupertino
  3. eine Apple Keynote mit Steve Jobs Live sehen
  4. ein Unternehmen gründen
  5. wieder in Form kommen
  6. ein 15″ Macbook Pro / ein 15″ ThinkPad kaufen (meine Augen werden es mir danken)
  7. mich von meinen restlichen Haaren trennen
  8. in Google StreetView auftauchen (die Chancen stehen nach 3 Kontakten mit Kamera-Autos nicht schlecht ;) )
  9. meine WordPress-Plugins weiterentwickeln
  10. mein iPhone durch ein Android-Smartphone ersetzen
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